... ja, ja, ein Schelm der böses dabei denkt. Bei Mate und Sonnenschein haben wir uns lange über Gott und die Welt unterhalten bevor es wieder zurück ins elterliche Haus ging. Ach ja, da war ja noch was geplant für diesen Tag: war ja der 24. Dezember. Aber davon hat man nix mitbekommen. Die Geschäfte waren bis 20 Uhr geöffnet und keiner machte Anstalten dass es jetzt bald los ging. Um 21 Uhr war es aber dann doch soweit und wir sind mit Jeeps im Konvoi über Schotterpisten zu Guilles Onkel (?) gefahren. Der ist eigentlich Argentinier wohnt aber mit seiner italienischen Frau Carmen in Lausanne in der Schweiz. Wir 24 Leute - Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins, Freunde und Bekannte - waren eine bunte Mischung aus verschiedenen Ländern: Frankreich, Italien, Schweiz, Ecuador, Argentinien und Deutschland. Dementsprechend war das Stimmengewirr... Das Fest war alles andere als weihnachtlich, nicht einmal einen Christbaum gab es. Eigentlich ging es mehr darum, das Haus oder vielmehr den Palast des Gastgebers samt des davorstehenden Geländewagens (ja, ja, der gute Hummer) zu präsentieren. Nach dem Champagnerempfang gab es ein reichhaltiges Asado, gekrönt vom "Frohe Weihnachten!" Wünschen um Punkt 24 Uhr (war das nicht an Sylvester???) und Geschenke verteilen. Als ich eigentlich schon dachte der Höhepunkt wäre schon erreicht gab es allerdings noch eins drauf: ein Feuerwerk!
Mmh, das war also mein Weihnachten...
Am nächsten Tag habe ich lange ausgeschlafen und bin mit Guillermos Cousine Florencia zum Wasserskifahren auf den Rio Parana.. ihre Schwestern und Schwäger - wie sollte es auch anders sein - waren auch da ;-) Das war sehr schön! Und die Argentinier sind wirklich alle sehr, sehr gastfreundlich und interessiert! Abends habe ich mit Guillermos Eltern Abend gegessen und lange über die Argentinien und Deutschland an sich gesprochen. Sehr interessant!
Heute war ich dann erstmal mit Florencia schwimmen und dann auf dem Hof von ihrer Mutter... siehe Bilder...
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| Entre Rios |
Morgen fahr ich dann mit Guilles Schwester Trinidad nach Rosario - Geburtsstadt Che Guevaras, nur so nebenbei - und bleib dort bis Freitag in ihrer Studentenbude.




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